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Professionalisierung in der Musiklehrerausbildung
Am Donnerstag (06.02.25), um 18 Uhr, findet in Raum 11/328 die vorletzte
Sitzung des Forschungsforums statt. StD Ludger Rehm, Fachleiter für
Musik am Studienseminar Osnabrück für das Lehramt an Gymnasien, spricht
über "Professionalisierung in der Musiklehrerausbildung - Praxis,
Probleme & Perspektiven aus Sicht der Zweiten Ausbildungsphase".
Der oft vergleichsweise geringe Stellenwert, den Musikunterricht am
Gymnasium bei den Schülerinnen und Schülern hat, spiegelt sich in einer
rückläufigen Zahl der Studienanfänger*innen im Lehramt Musik wider. Die
Ursachen dafür sind vielfältig, hängen aber nicht unwesentlich mit einer
tendenziell einseitig auf sog. Elementarlehre & sog. Parameter-Analyse
ausgerichteten Unterrichtspraxis zusammen, die nach wie vor weit
verbreitet ist. Die verschiedenen, seit über vier Jahrzehnten
konzeptionell ausgearbeiteten fachdidaktischen Vorschläge haben nur
bedingt und mit wenig Reichweite in den 'normlen' Unterricht Eingang
gefunden. Angesichts vergleichsweise geringer Anwahlen des Faches Musik
in den Schulen und angesichts rückläufiger Zahlen der Studienanfänger im
Lehramt Musik in Hochschulen und Universitäten ist es geboten, über
Stellschrauben in den Ausbildungsphasen nachzudenken, die diesen
Tendenzen entgegenwirken können. Ansatzpunkt dafür ist die Frage nach
Merkmalen guten Musikunterrichts sowie die Frage, welche Kompetenzen
angehende Musiklehrkräfte entwickeln sollten, um ihren Schülerinnen und
Schülern einen guten und wirksamen Musikunterricht anbieten zu können,
und schließlich die Frage, wie diese Kompetenzen in den
Ausbildungsphasen veranlagt und entwickelt werden könnten. Der Vortrag
bezieht sich einerseits auf über zwanzig Jahre Beobachtungen als
Fachleiter in der zweiten und über fünfzehn Jahre Mitwirkung in der
ersten Ausbildungsphase und andererseits auf neuere Forschungsliteratur
zur Frage von Qualitätsmerkmalen von (Musik-)Unterricht, die summarisch
ausgewertet wird. Perspektiven liegen nicht nur in einer stärkeren
Verzahnung der Ausbildungsphasen, sondern v.a. in einer stärkeren
Vernetzung.
Merken Sie sich jetzt schon den nächsten Termin des Forschungsforums
vor. Am Donnerstag, den 13.02.25, um 18 Uhr, spricht Lukas Lessing über
„Reiseberichte aus der ‚Neuen Welt‘: Musikalische Begegnungen
europäischer Kolonialisten mit ihrem indigenen Other vom 16. bis frühen
19. Jahrhundert“.
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Neues zu emoTouch im Forschungsforum
In dieser Woche, am Donnerstag, den 30.01.2025, um 18 Uhr (Raum 11/328),
findet die nächste Sitzung des Forschungsforums statt, zu der alle
Studierenden und Lehrenden des Instituts herzlich eingeladen sind.
Christoph Louven präsentiert neue Möglichkeiten und aktuelle Projekte
des Osnabrücker Forschungssystems emoTouch.
In den vergangenen Jahren hat das in Osnabrück entwickelte, webbasierte
Continuous-Response-System emoTouch <www.emotouch.de> weltweit
zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer aus ganz unterschiedlichen Disziplinen
und Anwendungsfeldern gefunden.
Der Vortrag zeigt neue Möglichkeiten der aktuellen emoTouch-Version und
stellt aktuelle Projekte mit emoTouch als methodischer Basis vor.
In den kommenden Wochen geht es Schlag auf Schlag im Forschungsforum:
Am 06. Februar spricht Ludger Rehm "Zur Situation und zu Problemen des
Musikunterrichts am Gymnasium und der Musiklehrerausbildung".
Am 13. Februar stellt Lukas Lessing sein Dissertationsprojekt vor:
"Reiseberichte aus der 'Neuen Welt': Musikalische Begegnungen
europäischer Kolonialisten mit ihrem indigenen Other vom 16. bis frühen
19. Jahrhundert".
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Sustain Sound
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Ringvorlesung Wintersemester 2024/25
Im FB 3 wird eine englischsprachige Ringvorlesung angeboten, die sich vorrangig an ausländische Studierende, aber auch an alle Interessierten unseres Hauses wendet. Die Musik ist gut vertreten, aber auch der Blick über die Fach-Zäune auf den "Transfer of values and culture by studies at German Universities" lohnt! Herzliche Einladung zum Start am Mittwoch, den 6.11.2024, 16.30 - 18.00 in R 11/212 zur Einführung und zum ersten Vortrag!
Hier geht es zum Flyer!
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Musica pro pace
Auch musica pro pace begleitet das 50. Jubiläum der Universität Osnabrück mit seinem Programm.Der Geist ist ein wichtiger Bestandteil im Leben einer Universität. Niemand will geistlose Forschungleisten oder eine geistlose Bachelorarbeit schreiben. Geist steht für Inspiration, Erkenntnis,Erleuchtung, Weisheit und Einsicht, auch für Gestaltungskraft, Befriedung und Trost. Ein spürbarguter Geist ist jeder Universität zu wünschen.»Veni creator spiritus« ist ein mittelalterlicher Hymnus, der auf den biblischen Aussagen zum GeistGottes basiert und sie interpretiert. Dieser und ähnliche Texte wurden in der Musik vielfach vertont,v. a. in der Chormusik. Eine Auswahl wird in dem Konzert erklingen, u. a. von Johannes Brahms,Orlando di Lasso und John Rutter. Orgelwerke von J. S. Bach bereichern das Programm.
Herzliche Einladung!